Nicht bewerten

vom 22. Mai 2017

Wir als Menschen wollen nicht bedroht werden und um dem zu entgehen, bewerten wir schnell eine Situation als gut und schlecht, gefährlich, ungefährlich, schön, unschön… etc.
Das ist einerseits hilfreich, um in gefährlichen Situationen angemessen reagieren zu können und z. B. dem Fluchtmechanismus folgen zu können. Allerdings sind die wenigsten Situationen in unserem Arbeitsalltag von dieser Gefährlichkeit geprägt.
Da würde es eher darum gehen, Situationen so zu sehen, wie sie sind und die eigenen Handlungen, Denkweisen, Gefühle, Empfindungen nicht sofort einer Bewertung zu unterziehen.
Mit Sanftheit, Neugierde, Freundlichkeit sowie Offenheit das Erkunden des JETZIGEN Momentes zu vollziehen. Sich selbst und die Situation anzunehmen, egal, ob sie schmerzhaft, freudig oder irgendwas dazwischen ist. Sie ist so wie sie ist.

 

Foto: Chris Ensey/Unsplash

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