Die verbundene Welt

vom 14. Dezember 2016

Schlägt man morgens die Presse auf, möchte man am liebsten direkt wieder zuschlagen. Menschen die hungern, die mit Gewalt leben müssen, die im Krieg überleben müssen. Die Welt verändert sich. Sowieso immer, aber aktuell scheinen wir das noch direkter und stärker zu spüren. Weltweit überschlagen sich unerwartete Ereignisse und der ein oder andere spürt eine diffuse Unsicherheit wachsen. War mein bisheriges Weltbild falsch? Was wird geschehen? Welche Auswirkungen werden mich treffen? Was kann ich tun? Oft fühlen sich Menschen in dieser Zeit sehr ohnmächtig.
Achtsamkeit kann auf mehreren Ebenen in dieser verwirrenden Zeit helfen: Zum einen zu spüren, was im Leben alles funktioniert und Dankbarkeit für das zu entwickeln, was da ist. Zum Anderen nicht nur an sich selbst zu denken, sondern Mitgefühl für andere Menschen zu entwickeln. Andere zu unterstützen, ihnen eine Freude zu machen. Das gelingt nur dann, wenn wir auch lernen freundlich mit uns selbst umzugehen. Für viele Menschen ist dies recht herausfordernd – für uns ist es ein erster Schritt, um mit den eigenen Unzulänglichkeiten Frieden zu schließen. ALI = Atmen, Lächeln, Innehalten!

Die Welt ist verbunden

Wir selbst (als Berater, Trainer und Coaches) erleben, wie stark die Ereignisse der Welt sich auch auf die Unternehmen auswirken. Die Welt ist verbunden miteinander, wir können nicht mehr in Silos denken oder uns einschließen. Diese Öffnung birgt viele Herausforderungen, Chancen und Risiken. Um damit gut umgehen zu können, brauchen Menschen die Fähigkeit genau hinzuschauen. Zu sehen, was wirklich ist und nicht irgendwelchen Erwartungen, Annahmen oder gar Unwahrheiten folgen.
Achtsamkeit als eine Fähigkeit uns selbst und Andere ohne Bewertung wahrzunehmen, kann ein allererster Schritt in diese Richtung sein!

Wir wünschen uns eine Welt, die ihre Kreativität nutzt, um Menschen zu entwickeln und ein gesundes Umfeld für alle zu schaffen!

-Liane Stephan

Teilen Sie diesen Beitrag: